Kiezblatt "Richard"

"Richard" - 61. Ausgabe, Februar 2012

Aktuell: Ausgabe 61 (Februar 2012)

Aktuelle Termine

Mittwoch, 08.02.2012
16:00 - 18:00

Informationen für Mieter

Donnerstag, 09.02.2012
17:00

Sitzung des Quartiersrates Richardplatz Süd

Aktuelle Nachrichten

Zusammenfassung der ersten Gwerberunde 2012

Das erste Gewerbetreffen 2012 fand am 12. Januar bei "Badkultur Berlin" statt. Die interessierten...


Quartiersrat neu gewählt

Zwischen dem 19. und 26.Januar beteiligten sich insgesamt 72 Bewohnerinnen und Bewohner des...


Informationsabende im "Vätertreff" des Elternberatungscafés "Oase"

AspE e.V. und die Richard-Grundschule laden zu drei Informationsabenden in den "Vätertreff" des...


Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN

Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt.


Erfolgreicher Jahresauftakt gibt Schwung für das Jahr 2012

Am 19. Januar fand in der Mensa der Richard-Grundschule der Jahresauftakt des Quartiersmanagements...


Edeka aktiv markt

Edeka aktiv markt an der Braunschweiger Ecke Niemetzstraße

„Frische – das ist unsere Stärke“, betont Herr Höppner vom Edeka aktiv markt. Er und sein Team haben für Kundenwünsche ein offenes Ohr.

Herr Höppner, Sie sind nicht gerade ein Neuling im Quartier?
"Nein, im Kiez sind wir schon 8 Jahre. Früher, am Böhmischen Platz, gehörten wir noch zur Spar-Kette. Den Markt an der Ecke Braunschweiger Straße leite ich seit 5 Jahren. Für die Kunden und die Lieferanten ist die Lage an einer Kreuzung ideal. Wer will, findet einen Parkplatz und wir verfügen über mehr Verkaufsfläche als damals. Inzwischen gehören wir als eigenständiger Markt zu Edeka, der größten Lebensmittelkette Deutschlands."

Was ist neu in Ihrem Markt?
"Wir haben dank Edeka ein breiteres Warenangebot – und das in allen Preislagen. Circa 8000 Artikel haben wir im Sortiment, weitaus mehr als die Konkurrenz gleich um die Ecke. Unsere Palette an Bioprodukten wächst. Die Fleischwaren kommen jeden Tag frisch auf die Ladentheke. Mit dem Back- und Dönerstand im Eingangsbereich konnten wir das Angebot abrunden. Seit einiger Zeit liefern wir direkt nach Hause, für Menschen mit gesundheitlichen oder zeitlichen Problemen, ein toller Service. In diesem Jahr feiern wir mit den Kunden jeden Monat wegen des 100. Geburtstages von Edeka ein kleines Hoffest."

Die Nähe zum Kunden ist Ihr Prinzip?
"Ja, einige Kunden kenne ich schon sehr lange. Wenn diese die kleine Schrift nicht mehr lesen können, gehe ich schon mal mit ihnen durch den Markt. Dabei erfahre ich auch Neues über den Kiez. Dass ich mich hier fürs Quartiersmanagement engagiere, ist Ehrensache. (Herr Höppner spendete Preise fürs 3-Plätze- und fürs Sommerfest: Anm. die Redaktion). Es sind ja meine Kunden – und Neukölln ist schon Klasse, auch wenn die Umsätze wegen der geringen Kaufkraft nicht eben berauschend sind."

Hier sieht es picobello aus.
"Von meinen 10 Mitarbeiter verlange ich, dass sie darauf achten. Denn das Auge kauft ja bekanntlich mit. Gerade an den Frischetheken muss alles blitzen und jeder soll sich hier auch ein bisschen entspannen. Das macht mehr Lust aufs Kaufen. (schmunzelt)"

Bilden Sie Nachwuchs aus?
"5 Azubis lernen hier einen Beruf. Die müssen ganz schön ran. Freitags in die Disko, das fällt aus, wenn sonnabends Dienst ist."

Wie überleben Sie bei dieser Konkurrenz?
"Billig ist nicht alles. Wir können auf Kundenwünsche reagieren. Als Kiezmarkt mit Vollsortiment ersparen wir den Anwohnern weite Wege, wegen kleiner Haushaltswaren, muss niemand bis zu den „Arkaden“ laufen."

Verraten Sie mir noch Ihr Lebensmotto?
"Sie kennen es: „Wir lieben Lebensmittel und natürlich unsere Kunden“."

 

Autorin: G. Radev

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