Kiezblatt "Richard"

"Richard" - 61. Ausgabe, Februar 2012

Aktuell: Ausgabe 61 (Februar 2012)

Aktuelle Termine

Mittwoch, 08.02.2012
16:00 - 18:00

Informationen für Mieter

Donnerstag, 09.02.2012
17:00

Sitzung des Quartiersrates Richardplatz Süd

Aktuelle Nachrichten

Zusammenfassung der ersten Gwerberunde 2012

Das erste Gewerbetreffen 2012 fand am 12. Januar bei "Badkultur Berlin" statt. Die interessierten...


Quartiersrat neu gewählt

Zwischen dem 19. und 26.Januar beteiligten sich insgesamt 72 Bewohnerinnen und Bewohner des...


Informationsabende im "Vätertreff" des Elternberatungscafés "Oase"

AspE e.V. und die Richard-Grundschule laden zu drei Informationsabenden in den "Vätertreff" des...


Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN

Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt.


Erfolgreicher Jahresauftakt gibt Schwung für das Jahr 2012

Am 19. Januar fand in der Mensa der Richard-Grundschule der Jahresauftakt des Quartiersmanagements...


Galerie "Colognialwaren"

Simone Wasner mit Bezirksbürgermeister Buschkowsky in der Galerie am Richardplatz

Am Rande des Richardplatzes können Sie viele schöne Dinge entdecken. Simone Wasner hat diese Galerie 2005 am Richardplatz 20 eröffnet und stellt nur Produkte „Made in Neukölln“ aus. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag und Sonntag jeweils von 16 bis 20 Uhr. Näheres unter www.galerie-colognialwaren.de.

Was ist das Besondere der Galerie?
"Sie ist Treffpunkt und auch Anlaufpunkt für die Künstler in dem Quartier. Hier können sie ihre Werke ausstellen und sich über Kunstaktionen der Künstlerkolonie informieren. Außerdem versuche ich, Produkte aus Neukölln zu präsentieren. Hier haben viele Leute tolle Ideen und außergewöhnliches Handwerk zu bieten. Die Öffnungszeiten sind in den Nachmittags- und Abendstunden, weil ich den Laden als mein Hobby betreibe."

Wie kamen Sie auf den Namen?
"Der Begriff Kolonialwaren bezeichnet Erzeugnisse und Rohstoffe aus Übersee, insbesondere Zucker, Kaffee, Tabak, Reis, Kakao, Gewürze und Tee. Cologne steht für die Stadt Köln. Gemeint sind also Waren aus Neu-Kölln, aus einem Bezirk, in dem einst Kolonialwaren verarbeitet wurden."

Weshalb haben Sie sich in Neukölln niedergelassen?
"Ich lebe seit fast zwanzig Jahren im Kiez und bin in jungen Jahren aus Tempelhof in den Bezirk gekommen. Als Berlinerin hat es mir gefallen, dass hier noch der ursprüngliche Berliner Charme zu finden war."

Welche „Colognialwaren“ können Sie derzeit empfehlen?
"Die Palette reicht von Buttons und Börsen aus Kaffeetüten, über Literatur und Hörbücher (siehe Seite 3) bis hin zu feinen Textilien und Malerei. Natürlich führe ich auch „Neuköllnisch Wasser“ – den regionalen Anislikör. Unbedingt mal probieren!
Hier finden Sie das passende Geschenk oder ein Kunstwerk für das eigene Wohnzimmer. Schauen Sie einfach vorbei und entdecken Sie die Vielfalt der Neuköllner Kunst. Sie werden überrascht sein.

Derzeit läuft eine Ausstellung von Friederike Kirchner mit ihren Tonfiguren und Taschen-Göttern. Ihre Bilder sind wiederum in der „Götterspeise“ zu bewundern."

Was ist Ihre liebste Ecke im Kiez?
"Mein Laden und der Richardplatz."

Verraten Sie mir noch Ihr Lebensmotto?
"Darüber habe ich noch nicht nachgedacht."

 

Autorin: A. Beese

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