





Quartiersmanagement Richardplatz Süd im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“
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Ein internationales Dorf
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Einführungsseminar zur Spracherkennung mit Dragon NaturallySpeaking
Aktuelle Nachrichten
Auswahlverfahren "Gewaltprävention Droryplatz"
Das Quartiersmanagement Richardplatz Süd sucht einen Träger, der durch Moderation,...
Auswahlverfahren „ Unterstützungssystem der lokalen Bildungsverbünde in Berlin-Neukölln“ im Rahmen der Initiative Aktionsräume plus
Das Bezirksamt Neukölln sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und...
Neukölln – Endstation oder Paradies?
Das Kunst- und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN lädt dieses Jahr bereits zum 14. Mal zu einer...
Gartengrüße aus der Rixdorfer Schmiede
Beim Schmiedeabend am 10. Mai 2012 können Sie ab 19 Uhr am Schmiedefeuer die Herstellung von...
Plastik-Pool und Strandgut
In der Galerie Savvy Contemporary in der Richardstr. 44 kann man sich noch bis zum 2. Juni 2012 die...
Kneipe "Zatopek"
Zatopek: Selbstbestimmt soll es zugehen
An der Ecke Niemetz- mit der Braunschweiger Straße vermutet kaum einer eine Bar. Sehr lange war diese Ecke des Richardkiez nahezu verwaist. Martin, Anfang 30 und Uwe , Mitte 30, sahen genau darin ihre Chance, selbstbestimmt etwas aufzuziehen. Nach verschieden Stationen zwischen Studium und Jobs, sollte es nun ohne Chef weitergehen. „Hier geht es aber nicht um einen Egotrip, sondern um die Möglichkeit für uns, unser Ding zu machen, aber eben mit Menschen“, stellen die Betreiber des „Zatopek“ ihr Anliegen klar. Geht es nach Uwe, soll das Zatopek nämlich als Raum für die Menschen im Kiez genutzt werden: Musiker, Künstler, Vereine können sich hier treffen und auch die Technik nutzen. Mit einem Beamer, Tontechnik und Leinwand ist vom Foto- und Filmabend bis hin zur Party alles möglich. „Über Kosten kann man sich ja unterhalten, wichtig ist uns, dass die Möglichkeiten auch angenommen werden.“ Bei den regelmäßigen Kickerturnieren bekommt man einen Geschmack von dem, was beabsichtigt ist. Der Weg in den Richardkiez führte über die Zwischennutzungsagentur, seit Dezember 2010 ist das Café dann auch tatsächlich am Start. Die Frage, was ihnen denn am besten hier gefällt, beantworten sie beinahe wie siamesische Zwillinge: „Die Mischung macht es aus, hier trifft sich der so genannte normale Arbeiter neben dem Studenten und dem Hartz –IV-Empfänger.“ So gesehen ist das Zatopek eine Anlaufstelle für alle. Faire Preise – Kaffee, Espresso gibt es ab einen Euro – laden zum Kennenlernen ein. Jetzt wird erst einmal eine Baumscheibe angelegt, gefördert aus dem QF1-Fonds, soll die Aufenthaltsqualität noch besser werden.
Autor: B. Stelzl

