





Quartiersmanagement Richardplatz Süd im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“
Aktuelle Termine
Aktuelle Nachrichten
Zusammenfassung der ersten Gwerberunde 2012
Das erste Gewerbetreffen 2012 fand am 12. Januar bei "Badkultur Berlin" statt. Die interessierten...
Quartiersrat neu gewählt
Zwischen dem 19. und 26.Januar beteiligten sich insgesamt 72 Bewohnerinnen und Bewohner des...
Informationsabende im "Vätertreff" des Elternberatungscafés "Oase"
AspE e.V. und die Richard-Grundschule laden zu drei Informationsabenden in den "Vätertreff" des...
Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt.
Erfolgreicher Jahresauftakt gibt Schwung für das Jahr 2012
Am 19. Januar fand in der Mensa der Richard-Grundschule der Jahresauftakt des Quartiersmanagements...
Kulturmittler - Die andere Kultur verstehen
Miteinander ins Gespräch kommen

- Nazih el-Chouli, der Kulturmittler, (links) im Gespräch
Was wollen wir? Dazu beitragen, dass sich Menschen verschiedener Herkunft besser verstehen. Begegnungen zwischen Nachbarn fördern
Was bieten wir an? Beteiligung an Gesprächen mit Institutionen, Elternbesuche, Zusammenarbeit mit interkulturellen Vereinen
Wer ist Projektträger? Verband für soziokulturelle Arbeit e.V. – Projekt Outreach, Mobile Jugendarbeit – Projektmittel: 20.000 Euro für 2007 aus dem Programm „Soziale Stadt“
Warum gibt es im Quartier Richardplatz Süd einen „Kulturmittler“?
In Neukölln leben Menschen mit verschiedensten kulturellen und sozialen Hintergründen Tür an Tür. Sie wissen oft wenig von einander, haben oft Vorurteile gegenüber dem Nachbarn oder hegen Misstrauen. Das kann eine angespannte Atmosphäre erzeugen. Mit Hilfe des „Kulturmittlers“ soll dem entgegen gewirkt werden. Er wird vor Ort sein und dabei helfen, die Schwierigkeiten anzupacken.
Die Aufgaben des Kulturmittlers
Nazih El-Chouli und seine Mitarbeiter vom Verband „Outreach“ wollen:
- Brücken bauen zwischen verschiedenen ethnischen, kulturellen und sozialen Gruppierungen im Kiez
- zwischen staatlichen Institutionen (Schule, Jugendamt, Polizei etc.) und den Bewohnern nichtdeutscher Herkunft vermitteln
- bei Projekttagen an Schulen zu Themen wie Islam, Kopftuch, Ehre etc. mitarbeiten
- Eltern-Lehrer-Gespräche oder Hausbesuche von Sozialpädagogen des Jugendamtes begleiten
- an Elternabenden teilnehmen und die Mitteilungen der Schulen übersetzen und erläutern
- Betreuern, Lehrern und Erziehern die Ursachen mancher Konflikte in Migrantenfamilien erklären und zeigen, wie man darauf reagiert
- dafür sorgen, dass die Familien erreicht und in Fragen der Erziehung und Bildung bei Bedarf beraten werden
Wie arbeitet der Kulturmittler?
Um das soziale Klima im Kiez zu verbessern und den Dialog zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten in Gang zu bringen, werden gemeinsame Aktivitäten mit Einheimischen und Migrant/-innen organisiert: z.B. Kiezfeste oder Aktionstage. Es geht aber auch um die Vermittlung bei Konflikten. Der „Kulturmittler“ will deshalb in einen engen Kontakt mit den lokal arbeitenden Migranten-, Kultur- und Moscheevereinen treten. Gemeinsam sollen Eltern unterstützt werden, wenn deren Kinder in die Kriminalität abzurutschen drohen. Wird schnell reagiert z.B. mit Hausbesuchen, können die Eltern informiert und weitere Straftaten verhindert werden.
Kontakt:
Nazih El-Chouli, Tel: 0177/307 19 45
E-Mail: n.el-chouli (at) sozkult.de

