
Quartiersmanagement Richardplatz Süd im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf Soziale Stadt
Die Kunstfiliale Richardplatz Süd organisiert 2013 das Projekt Stärkung des Quartiers als Kunst- und Kulturstandort.Der Blog kunstfiliale.blogspot.de veröffentlicht kulturelle Veranstaltungen und Informationen aus dem Quartiersgebiet.
Aktuelle Nachrichten
Ferienprogramm 2013
Die Sommerferien haben begonnen. Hier gibt es einen kleinen Überblick über die Angebote der...
Saale-Turnier 44 Kingz & Queenz
Nachdem das traditionelle Fußballturnier an der Saalestraße bereits einmal wegen Dauerregens kurz...
48 Stunden Neukölln
Das 15. Kunstfestival 48 Stunden Neukölln steht vom 14. - 16. Juni 2013 ganz im Zeichen des...
Veranstaltung zum Mietspiegel
Der aktuelle Berliner Mietspiegel vom 23. Mai 2013, weist für Berlin insgesamt eine Erhöhung der...
Gartenkolonie NCR lädt ein
Gartenkolonie NCR lädt ein
In der Stadt bleiben und Lust auf Grünes? Die Gartenkolonie NCR lädt am...
Umbau der Richardstraße
Am 15. Juni lud Gemeindepfarrer Bernd Krebs in den Betsaal der Evangelisch reformierten Brüdergemeinde, um den ersten Spatenstich für den Vorgarten in der Richardstraße 97 feierlich vorzubereiten.
Die Steingabelstiche für den 1 Meter 50 schmalen Gartenstreifen vor dem Bethaus der Bethlehemsgemeinde waren der offizielle Auftakt zu den Bauarbeiten in der Richardstraße (Foto). Dazu erklärt Herr Krebs: “Genau heute vor 275 Jahren bezogen die böhmischen Flüchtlingsfamilien ihre neuen Häuser in Böhmisch-Rixdorf.” In nur drei Monaten habe man sie damals gebaut. Einige Häuser werden nach wie vor von Nachfahren einstiger Exulanten bewohnt. Das Hervorheben der Besonderheit des Böhmischen Dorfs durch die Umgestaltung der Richardstaße wurde durch den tschechischen Botschafter, Dr. Rudolf Jindrak als wichtiges Zeichen der Verbundenheit des Bezirks Neukölln mit der Tradition der tschechischen Einwanderer gewürdigt. Neben Dr. Jindrak ordneten Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sowie Neuköllns Baustadtrat Thomas Blesing die Bedeutung der Baumaßnahme für den Bezirk ein. Heinz Buschkowsky führte dazu aus. “Jede andere Stadt wäre dankbar, etwas wie das Böhmische Dorf zu haben, würde damit werben, Wegweiser aufstellen und Stadtführungen anbieten.” Dem Bezirk Neukölln gehe es darum, dass der Charakter des Dorfes deutlicher zutage tritt. “Wenn alles fertig ist”, verspricht er, “werden alle – auch die Kritiker – zufrieden sein.” Die Anwohner werden sich wohl rund 1 1/2 Jahre mit den Baumaßnahmen arrangieren müssen, kündigte Neuköllns Baustadtrat Thomas Blesing an. Bis dahin werde die nördliche Richardstraße mit “historischen Vorgaben” ausgestattet, etwa 30 neue Bäume, breitere Gehwege und einen neuen Fahrbahnbelag bekommen. Den historischen Siedlungsverlauf wird man im Bereich von Böhmisch-Rixdorf anhand von Großsteinpflaster auf der Richardstraße und im deutschen Teil asphaltiert, nachvollziehen können. Auf 1,2 Mio. Euro kalkuliert der Baustadtrat die Kosten der Maßnahme, die vom Bezirk Neukölln getragen werden.


