Kiezblatt "Richard"

"Richard" - 61. Ausgabe, Februar 2012

Aktuell: Ausgabe 61 (Februar 2012)

Aktuelle Termine

Mittwoch, 08.02.2012
16:00 - 18:00

Informationen für Mieter

Donnerstag, 09.02.2012
17:00

Sitzung des Quartiersrates Richardplatz Süd

Aktuelle Nachrichten

Zusammenfassung der ersten Gwerberunde 2012

Das erste Gewerbetreffen 2012 fand am 12. Januar bei "Badkultur Berlin" statt. Die interessierten...


Quartiersrat neu gewählt

Zwischen dem 19. und 26.Januar beteiligten sich insgesamt 72 Bewohnerinnen und Bewohner des...


Informationsabende im "Vätertreff" des Elternberatungscafés "Oase"

AspE e.V. und die Richard-Grundschule laden zu drei Informationsabenden in den "Vätertreff" des...


Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN

Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt.


Erfolgreicher Jahresauftakt gibt Schwung für das Jahr 2012

Am 19. Januar fand in der Mensa der Richard-Grundschule der Jahresauftakt des Quartiersmanagements...


Seniorenservice "Sonnenschein"

Oliver Geiberger, Karl-Marx-Platz 20, Tel. 680 80 680

Wie kamen Sie auf Ihre Geschäftsidee?
"Früher arbeitete ich in der Möbelbranche, später baute ich dann für Menschen mit Behinderungen und Ältere Wohnungen rollstuhlgerecht um. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen für ihre Rechte nicht selber eintreten können. Sie wissen gar nicht, was ihnen zusteht. Ich möchte, dass sie zu Hause leben können und nicht ins Heim müssen. Man kann vieles in Wohnungen verändern und so den Menschen in seiner vertrauten Umgebung lassen."

Worin besteht Ihr konkretes Angebot?
"Ich helfe älteren und behinderten Menschen im Haushalt: Gardinen anbringen, Türschwellen beseitigen, Rollstuhl warten, einkaufen, Medikamente von der Apotheke holen, die Wohnung gründlich reinigen. Das schaffen die Pflegekräfte gar nicht alles."

Sie helfen den Menschen, ’mal rauszukommen?
"Ja, zweimal im Monat biete ich Tagesausflüge mit gemeinsamen Mittag und Spaziergängen an. In unserem Bus ist Platz für 2 Rollstühle und Begleiter. Einige wollen lieber selbst einkaufen, und wer hat schon die Zeit dafür, sie dabei zu begleiten? Ich nehme sie mir. Selbstverständlich bringen wir die Pflegebedürftigen zu kulturellen und geselligen Veranstaltungen – z.B. zur Seniorenfreizeitstätte. Aber auch genesende Menschen brauchen, nachdem sie lange Zeit bettlägerig waren, Unterstützung im Alltag und bei Spaziergängen. Dafür bieten wir unseren Fahrdienst an."

Wie wird die Hilfe angenommen?
"Viele sind dankbar, dass ihnen ’mal jemand zuhört zuhört, sie ’mal aus ihren vier Wänden ’rauskommen. Die pflegenden Angehörigen können beruhigt in den Urlaub fahren. Ich biete diesen Rund-um-Service eben auch für kurze Zeit an. Das wird sehr gern angenommen."

Selbst der Hund wird ausgeführt?
"Ich kenne Leute, die wollen nicht in den Urlaub fahren, weil sie nicht wissen, wohin mit dem Haustier. Andere befürchten, dass ihre Zimmerpflanzen verdursten. Mir können Sie den Wohnungsschlüssel anvertrauen. Ich gieße die Blumen und führe den Hund aus. Wenn Sie eine Katze haben, wird diese gleich mit versorgt."

Was kostet Ihr Service?
"Für Vieles gibt es einen Zuschuss von der Kranken- oder Pflegekasse. Ich helfe beim Ausfüllen des Antrags. Ansonsten kosten meine Dienstleistungen 14 Euro pro Stunde, alles Weitere per Absprache."

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
"Immer positiv in den Tag hinein gehen."

 

Autorin: G. Radev

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