





Quartiersmanagement Richardplatz Süd im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“
Aktuelle Termine
Aktuelle Nachrichten
Zusammenfassung der ersten Gwerberunde 2012
Das erste Gewerbetreffen 2012 fand am 12. Januar bei "Badkultur Berlin" statt. Die interessierten...
Quartiersrat neu gewählt
Zwischen dem 19. und 26.Januar beteiligten sich insgesamt 72 Bewohnerinnen und Bewohner des...
Informationsabende im "Vätertreff" des Elternberatungscafés "Oase"
AspE e.V. und die Richard-Grundschule laden zu drei Informationsabenden in den "Vätertreff" des...
Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt.
Erfolgreicher Jahresauftakt gibt Schwung für das Jahr 2012
Am 19. Januar fand in der Mensa der Richard-Grundschule der Jahresauftakt des Quartiersmanagements...
Spracherkennnungssoftware "ABITZ.COM"

- Frau Abitz in ihrem Laden in der Wipperstr. 12 (Kontakt: ABITZ.COM GmbH, Tel.: 684 72 90, www.abitz.com)
Frau Abitz, wofür steht Ihr Unternehmen?
Wer längere Texte tippen muss, hat sich sicher schon gewünscht, der Computer würde das selber machen. Mit unserer Software können ganze Bücher per Scanner in den Computer geladen und weiter bearbeitet werden. Unser zweites, ebenso wichtiges Standbein ist die Sprachensoftware. Wir bieten Computerprogramme an, die Texte automatisch übersetzen und Online-Wörterbücher, außerdem Software zum Sprachenlernen und zur Spracherkennung. Wir vertreiben ca. 1.000 verschiedene Produkte.
Wieso beschäftigen Sie sich mit diesem Thema so intensiv?
Als ich 1974 nach Deutschland kam, merkte ich sehr schnell, dass die Kenntnis mehrerer Sprachen Vorteile bringt. Die meisten meiner Mitarbeiter sind ebenfalls zugewandert, sprechen aber hervorragend Deutsch. Auch, weil ich extra eine Deutschlehrerin engagiert habe, die individuell mit ihnen übt.
2006 wurden Sie sogar Berlins Unternehmerin des Jahres!
Ausgezeichnet wurde ich vor allem dafür, dass meine Mitarbeiter Familie und Beruf gut vereinbaren können. Falls ’mal ein Kind krank ist, haben wir eine Kinderecke. Alle Mitarbeiter werden ständig geschult. Wir arbeiten daran, dass unsere Produkte und der Service immer besser werden. Aber wir feiern auch gemeinsam. Leider gab es nicht nur positives Echo auf meine Auszeichnung. Menschen mit fremdenfeindlichen Ansichten schickten mir E-Mails mit Anfeindungen
Trotzdem - mit Ihrem neuesten Produkt haben Sie einen richtigen Volltreffer gelandet!
Ja, wir sind froh, dass das Bezirksamt Neukölln unsere Software so erfolgreich einsetzt. Seit dem Herbst 2007 brauchen 150 Mitarbeiter, vor allem beim Jugendamt, Berichte und Briefe nicht mehr in den Computer zu tippen, sondern können diese dem Rechner über ein Mikrofon diktieren. Das klappt so gut, dass im laufenden Jahr weitere 100 Computer mit unserer Software ausgestattet werden. Inzwischen haben auch andere öffentliche Einrichtungen Interesse gezeigt. 2008 wird für uns sicher ein arbeitsintensives, aber doch erfolgreiches Jahr.
Ihr Laden ist klein, aber er läuft!
Wir sind tatsächlich nur 8 feste Mitarbeiter, aber heute wird fast immer per Internet bestellt. Bis zu 50 Pakete verlassen jeden Tag unser Lager. Viel öfter wird das Programm gleich herunter geladen.
Was schätzen Sie an diesem Kiez?
Vor allem die kurzen Wege und die Menschen mit ihrer Sprachvielfalt. Wir nutzen gern die Angebote in der Nachbarschaft. Jede Woche bringt uns der Obsthändler vom Richardplatz 7 frisches Obst ins Haus und auch der Imker aus der Kirchgasse versorgt uns jedes Jahr mit 20 Litern seines köstlichen Honigs.
Autorin: G. Radev

