08-Wandnachrichten Oktober-2017

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Eine Informationsbroschüre gibt es hier (Abbildung: BA Neukölln, Fachbereich Stadtplanung)

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Öffnungszeiten

Dienstag:      09:00 - 12:00 Nähkurs

                     14:00 - 18:00 offene Werkstatt

Donnerstag: 13:00 - 16:00 offene Nähwerkstatt

Freitag:        14:00 - 18:00 offene Werkstatt

Samstag:      10:00 - 14:00 offene Werkstatt

                     15:00 - 19:00 Siebdruck

 Kontakt

Braunschweiger str. 8, 12055 Berlin

Tel: 030 87337950

 

 

Newsletter Richardplatz 17-2010 / Oktober

Sondernewsletter: Rettet die Soziale Stadt

Die Mittel für die Städtebauförderung sollen 2011 stark reduziert werden. Ungewiss ist, was dies für die Arbeit der Quartiersmanagements bedeutet. Daher steht dieser Sondernewsletter unter dem Motto: Soziale Stadt retten!

Hintergrundinformationen finden Sie hier

Soziale Stadt im Richardkiez

Seit dem Jahr 2005 gibt es auch im Richardkiez ein Quartiersmanagement, das aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ finanziert wird. Dieses Programm ist zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik für wirtschaftlich und sozial benachteiligte Quartiere im ganzen Bundesgebiet und existiert seit 1998. Die Inhalte der Sozialen Stadt sind vielfältig: Neben der Verbesserung der Bildungsangebote, geht es insbesondere auch darum, Integration und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Eine Bandbreite der vom Quartiersmanagement Richardplatz Süd geförderten Projekte finden Sie hier.   

Egal, ob Jugendarbeit, Elternkreis oder neue Spielgeräte, Strohballenrollen oder Integrationskurse: Große und kleine Projekte können womöglich im kommenden Jahr nicht mehr starten oder müssen eingestellt werden. Der zuständige Minister Ramsauer (CSU) schlägt die Kürzung der Mittel für die Städtebauförderung vor. Die Fraktionen von CDU/CSU und FDP stellten sich in ihren ersten Haushaltsberatungen Anfang Oktober hinter den Vorschlag ihres Ministers.

Auseinandriften verhindern: Warum ist „Soziale Stadt“ wichtig?

In Zeiten großer wirtschaftlicher Umbrüche, zuletzt in Gestalt einer immensen Weltwirtschafts- und Finanzkrise, ist in Städten und ihren Quartiere die Not der Menschen bzw. die soziale Spaltung am sichtbarsten.  

Mit, auf fachübergreifende Kooperation ausgelegter, integrierter Entwicklung als Grundlage des Programms „Soziale Stadt“ wird diesem Trend entgegengewirkt. So steht es auch auf der Webseite des zuständigen Bundesbauministeriums. An dieser Stelle den Rotstift anzusetzen, ist absolut kontraproduktiv und benachteiligt die Menschen in den benachteiligten Quartieren zusätzlich. Eine Kürzung dieses Programms würde 350 Städte und Gemeinden mit fast 600 Quartieren in ganz Deutschland treffen: Großstädte, Mittelstädte und Kleinstädte. Berlin profitiert in 34 Quartieren von den Programmmitteln, Neukölln wäre mit 11 Gebieten besonders schwer von Kürzungen betroffen.

Selbst etwas tun!

Noch ist es möglich, gegen diese Politik der nicht nachvollziehbaren Entscheidungen aufzustehen. Wer gegen die Streichung der Mittel ist, kann in vielfältiger Weise seinen Protest zum Ausdruck bringen. 

Unterschriften online sammeln

Ein Weg ist die Unterstützung der Petition gegen die Kürzung bzw. Streichung der Mittel des Programms „Soziale Stadt“ - Petition 

Unterschriften klassisch

Die oben genannte Petition ist allerdings kein Ersatz für die Unterschriftenliste, die wir bereits an einige Akteure im Kiez verschickt haben. Gern kann diese natürlich auch bei uns im Büro in der Böhmischen Straße 9 unterschrieben oder auch hier als Dokument runtergeladen  werden.

Demokratie leben

Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen und Euch die Protestveranstaltung am Mittwoch, den 20. Oktober, von 13 – 15 Uhr am Bundesbauministerium in der Invalidenstraße 44, 10115 Berlin. Dort wird eine Kundgebung gegen die Kürzungspläne durchgeführt!

Bernhard Stelzl, Alexander Brigmann und QM Team